Editorial

Foto: Sven Lorenz

Zwei Ausgaben hintereinander Corona als Thema zu vermeiden, ist derzeit kaum zu machen. Allerdings möchten wir nicht zurück, sondern nach vorne blicken. Aktuell erleben wir einen gefühlten Spagat zwischen zunehmendem Öffnungsdruck einerseits und der drängenden Mahnung vor neuen Mutanten andererseits. Wir möchten uns als Hochschule von dieser immer wieder hin und her wogenden Debatte weiter entkoppeln und Planungssicherheit für das anstehende Wintersemester schaffen. Was heißt das konkret? Lehre wird im Wintersemester 2021/22 nicht in Vollpräsenz stattfinden, allerdings unter Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen wieder mehr vor Ort an unseren Standorten. Dabei gilt es, insbesondere unsere Studierenden, die von Anfang an unter Corona-Bedingungen studieren, die Möglichkeit von Präsenz einzuräumen. Vom Veranstaltungstyp wird Praktika vor Übungen vor Vorlesungen Priorität eingeräumt. Ein Teil der Lehre bleibt mithin online. Mit diesem Übergangssemester gehen wir aber davon aus, den Schritt in eine Nach-Pandemie-Normalität zu gehen. Schon jetzt arbeiten wir daher daran, diese neue Normalität zu entwickeln, indem wir uns konstruktiv mit den genutzten digitalen Werkzeugen auseinandersetzen, um zukünftig das Bewährte zur Anreicherung der Präsenzlehre zu nutzen.

Ihr Bernd Kriegesmann