Nachrichten aus der Westfälischen Hochschule

Neuer Höchststand bei Studierendenzahl

Fabian Förster (20) war im Studienstartjahr 2017/18 der Tausendste, der sich nach der Immatrikulation auch für die Einstiegsakademie bei Akademieleiter Dieter Krüger (r.) anmeldete. Als Erinnerung daran erhielt er eine Thermostasse der Hochschule, damit er immer das richtige Kalt- oder Heißgetränk dabei haben kann. Die Einstiegsakademie vermittelt Brückenkurse bei Wissenslücken und Methoden fürs richtige Studieren. Foto: WH/BL

9.168 heißt die Zahl, die das Studierendensekretariat wie immer Mitte November amtlich als Gesamtzahl der Studierenden aller Standorte der Westfälischen Hochschule ermittelte: in Gelsenkirchen 4.987, in Bocholt 1.973, in Recklinghausen 2.208.

(BL) So viele waren es noch nie, die insgesamt an der Westfälischen Hochschule studieren. Zum Wintersemester 2017/18 zählte die Hochschule insgesamt 9.168 Studierende. Im Vorjahr waren es 9.069. Zählt man die Studierenden hinzu, die in den sogenannten Lizenzstudiengängen studieren - Studiengänge, die zwar von der Westfälischen Hochschule verantwortet werden, die jedoch von externen Ausbildungspartnern durchgeführt werden - sind es sogar 9.331 Studierende. Das Jahr 2017 verzeichnete insgesamt 2.337 Studienanfänger: in Gelsenkirchen 1.304, in Bocholt 536, in Recklinghausen 497. Vor allem am Standort Gelsenkirchen ist die Anfängerzahl gegenüber dem Vorjahr gestiegen. So viel, dass Gelsenkirchen die etwas höheren Vorjahreszahlen der Standorte Bocholt (592) und Recklinghausen (529) ausgleicht. Nur im Jahr 2011 und in den Jahren 2013 und 2014 nach dem doppelten Abiturjahrgang wegen der Umstellung von neun auf acht Schuljahre an den Gymnasien und der Aufhebung der Wehrpflicht waren es mehr Anfänger.

Die Westfälische Hochschule will alle 9.331 Studierenden in den kommenden Semestern erfolgreich durchs Studium und zu einem akademischen Abschluss bringen, am besten im Rahmen der Regelstudienzeit. „Wir nehmen die Begleitung der Studierenden im Startsemester und in den Folgesemestern sehr ernst“, so Präsident Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, „wir freuen uns über jeden, der zum Studium zu uns findet, wir wollen aber auch, dass sie nach Möglichkeit alle einen erfolgreichen Abschluss schaffen und danach in den Beruf kommen.“ Dazu hat sich die Hochschule ein ganzes Bündel von Maßnahmen einfallen lassen: Formate der Talentförderung, eine Studienstartakademie, die Wissenslücken schließt und Methoden der Studiumsbewältigung vermittelt, die Betreuung der Studierenden durch die Lehrenden, mit studentischen Mentoren und durch die Studienberatung während des Studiums, die finanzielle Begleitung durch Stipendien und andere Fördermaßnahmen und schließlich die Veranstaltung von Berufsstart- und Karrieremessen an der Hochschule, um nach dem Abschluss den passenden Arbeitgeber zu finden.